„Wir steigen niemals ab, olé, olé!“ (mit Video)

Die SG Überruhr hat am Samstag Abend den vor einigen Monaten noch fast unmöglich scheinenden Klassenerhalt in der Handball-Oberliga geschafft. Mit 29:26 (16:8) gewannen die Jungs von der Ruhrhalbinsel gegen den Tabellenletzten TV Vorst.

Nach einer überragenden ersten Hälfte, in der die Überruhrer teilweise mit 11 Toren in Führung lagen und bis zur 13. Minute lediglich ein Tor kassierten, gingen die Hausherren mit einer 8-Tore-Führung in die Pause.

Für Trainer Sebastian Vogel war die erste Hälfte ausschlaggebend: „Wir haben in der ersten Halbzeit überragenden Handball gespielt, und in der Defensive ganz wenig zugelassen“.

Torwart Jakob Skolik, der in Halbzeit eins eine bärenstarke Partie bot, wurde nach 40 Minuten durch Robert Ante ersetzt. Ante war es, der zwei Siebenmeter und drei freie Würfe hintereinander parieren konnte.
In der hitzigen Schlussphase, in der SGÜ-Akteur Tim Koenemann die rote Karte sah, stellten die Vorster mit ihrer doppelten Manndeckung die SGÜ vor einige Probleme. Tor um Tor kämpften sich die Gäste heran.

„Wir haben auf einmal gemerkt, um was es für uns hier geht und sind nervös geworden“, so Vogel. Der Coach war nach Abpfiff aber dennoch erleichtert, als sein Team, das fast eine 11-Tore-Führung verspielt hat, den Vorsprung über die Zeit retten konnte. 3 Minuten vor Schluss waren die Vorster bis auf 27:26 herangekommen, doch Lars Krüger und Nikolai Gregory machten mit ihren Treffern den Deckel drauf.

Somit wird die SGÜ auch in der kommenden Saison in der Oberliga spielen.
Ein besonderer Dank geht in Richtung Zuschauer, die wieder einmal mit vorbereiteten Bannern und Gesängen das Heimspiel in eine echte Gänsehaut-Atmosphäre verwandelt haben.
Die SG Überruhr hat definitiv die geilsten Fans am Niederrhein!

Für die SGÜ spielten:
Ante, Skolik – Tim Koenemann, Sieberin (je 7), Gregory, Birkenstock (je 4), Hebmüller, Krüger (je 2), Reiner, Eller, Batz (je 1), Kürten, Markowicz.

 

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