waren die letzten Punkte wichtig – sind diese besonders wertvoll

Damen HVN Oberliga: Fortuna Düsseldorf – SG Überruhr 27:28 (13:14)
waren die letzten Punkte wichtig – sind diese besonders wertvoll
Der SG Überruhr gelang es die positive Stimmung und die Einstellung aus dem letzten Spiel in das Spiel gegen den Tabellendritten mitzunehmen. Am Ende stand ein erkämpfter Sieg, der der SG den dritten Tabellenplatz beschert hat. Da der Sieg gegen einen der für die Nordrheinliga Quali „Gesetzten“ errungen wurde, war er eben besonders wertvoll.
Den besseren Start erwischte Fortuna. In den ersten Minuten unterliefen Überruhr zu viele Fehler im Aufbau, die Fortuna gnadenlos ausnutze und gleich mit 4:1 in Führung ging. Aber die SG fand dann ins Spiel und die Abwehr nahm ihre Aufgabe wahr. Langsam schmolz der Vorsprung und dann gelang auch der Ausgleich (4:4 9.). Ina Molidor wechselte ihren Rückraum durch, aber die SG wusste fast immer eine Antwort. Die Durchschlagskraft aus dem Rückraum wie auch das Spiel über den Kreis lief für Fortuna nicht wie gewohnt. Die SG spielte sehr variabel im Angriff und hielt das Spiel bis zur Pause eng und konnte sogar mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit gehen.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit gelang es Überruhr sich etwas abzusetzen. Vier Tore Vorsprung (15:19) nach 36 Minuten zeigten auf, dass heute durchaus was drin war bei der Fortuna. Natürlich war das noch keine Vorentscheidung. Im Angriff wurden jetzt die etwas ungewöhnlichen Lösungen gesucht, aber nicht gefunden. Fortuna nutze die Gelegenheit und war wieder dran (18:19, 41.). Bernd Vatter forderte bei seinem ersten Team Time Out in der zweiten Halbzeit das einfache Spiel wieder ein. Die Mannschaft setzte dies um, mit viel Druck auf die Nahtstellen und das Weiterspielen auf die besser positionierte Mitspielerin ließ Überruhr wieder richtig Fahrt aufnehmen. Der Vorsprung wuchs wieder an (18:21 43.). Die letzten 10 Minuten war ganz viel Wille und Kampf. Fortuna stellte noch mal um und konnte von der Wurfkraft von Leo Berger profitieren. Der Vorsprung schmolz (24:25, 53.), da aber auch Überruhr nicht nachließ, konnte die SG den Vorsprung halten. Der Anschlusstreffer fiel in 59. Minute. Eigentlich zu lang um das Ergebnis auszuspielen. Ein ziemlich harte Aktion gegen Amelie Polutta zog eine 2 Minuten Strafe nach sich und die Gelegenheit das Spiel doch runterzuspielen.
Mit tollem Mannschaftsgeist hat die SG den Sieg beim klaren Favoriten geholt – vor dem Hintergrund, dass Düsseldorf in Halbzeit zwei nicht einmal in Führung war durchaus verdient.
Vielleicht geht da am nächsten Wochenende ja auch was gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer den TB Wülfrath.
Spielfilm:
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Annalena Bandur, Katrin Bruns (5/2), Medea Frede (3), Maisy Karwatzky (1), Maike Lehnen, Noemi Moeller, Julia Niggemeyer (2/2), Noelle Sieberin (1), Amelie Polutta (2), Ricarda Scheffler, Anna Schlabitz (5), Jana Schwunk (4), Carina Thomas (5).
Es fehlten verletzungsbedingt Nathalie Sievers, Vanessa Seckelmann, Tanja Berens und Denise Grzegorczyk. Jule Kürten hatte eine HVN Maßnahme.

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