Überruhr empfängt den Cronenberger TG am „Superspieltag“

Es ist wieder soweit – die SGÜ lädt zum Superspieltag ein.

Am kommenden Samstag, 07.03.15, heißt es wieder Superspieltag an der Klapperstraße. Bereits um 16:30 Uhr trifft die 1. Damen in der Oberliga auf den TV Walsum-Aldenrade, ehe um 18:30 Uhr das Spiel der 1. Herren gegen den Cronenberger TG. Für ein ordentliches Rahmenprogramm haben die Verantwortlichen gesorgt, neben DJ und Neuwagen-Präsentationen des SGÜ-Partners "AMS Auto-Motor-Service" wird es nach dem Damenspiel gegen 18:00 Uhr einen Showact geben – den Zuschauern wird also ein perfektes Unterhaltungsprogramm geboten, um das Kommen nicht zu bereuen.

Zum Spiel:
Die Wuppertaler befinden sich mitten im Abstiegskampf, je nach Absteigern aus den höheren Ligen (3. Liga, Oberliga) kann auch der Vorletzte der Verbandsliga noch absteigen. Cronenbergs Vorsprung als Elftplatzierter auf den vorletzten Platz betragen gerade einmal zwei Punkte, dementsprechend werden die Wuppertaler agieren.

"Wir haben mit unserer neuen Abwehrformation erste Erfahrungen gemacht und wollen diese auch gegen den CTG weiter testen und verbessern. Unser Ziel muss es sein, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen um die Punkte in der Klapperhalle zu halten", gibt sich Spielmacher Tim Reinhardt im Vorfeld der Partie optimistisch.

Hiobsbotschaft für die SGÜ

Neben Nikolai Gregory, der eine 7-wöchige Asienreise angetreten hat, fällt auch Pierre Sieberin aus.
Der Linkshänder kugelte sich im letzten Meisterschaftsspiel beim Solinger TB die Schulter aus und wird in dieser Saison nicht mehr auf die Platte zurückkehren.
"Die letzten Spiele der Saison zu verpassen ist natürlich bitter. Leider werde ich die Jungs nur noch von der Tribüne aus unterstützen können", so Sieberin, dem eine dreimonatige Zwangspause verordnet wurde.
Die einzig positive Nachricht für Sieberin ist, dass er nicht operiert werden muss und bei optimalem Heilungsverlauf zur Vorbereitung zum Team zurückstoßen kann.

Somit steht der SGÜ in den kommenden Wochen nur noch Thomas Eller als Linkshänder zur Verfügung, der Vierte im Bunde, Dominik Risse, fällt ebenfalls noch einige Wochen aus.
Nico Birkenstocks Rückkehr (Nasenbeinbruch) wird in 2 Wochen erwartet, er fehlt für das Duell mit den Wuppertalern ebenso wie Veit Wrobel (Urlaub).

Kapitän Reinhardt fasst die personelle Situation zusammen: "Trotz des Ausfalls unserer (fast) kompletten rechten Seite sehe ich uns in der Lage konkurrenzfähig zu sein. Wir können aufgrund der Breite im Kader auch solche Leistungsträger annähernd ersetzen."
Inwiefern dies der SG Überruhr gelingen wird, bleibt abzuwarten.
Positiv ist aber die Einstellung und der Siegeswille der Mannschaft. In den letzten Monaten oder auch in der letzten Saison gelang es den Überruhrern immer wieder auch 4 oder 5 Spieler zu ersetzen. 

Gerade zu Hause erwartet Trainer Basti Vogel trotz dezimiertem Kader zwei Punkte gegen die Schwebebahn-Städter:"Im Hinspiel haben wir uns über weite Strecken der Partie schwer getan, zu Hause können wir aber auf großartige Unterstützung von den Rängen bauen."
Betrachtet man das letzte Heimspiel weiß man, wovon Vogel spricht. Der Tabellennachbar aus Ratingen wurde in eindrucksvoller Manier mit 40:28 besiegt, aber auch dort hatten die Überruhrer im Hinspiel einige Probleme.

Gibt es also Parallelen zwischen den Auswärts-Hinrundenduellen und den Rückrunden-Heimspielen?

"Definitiv Nein, jedes Spiel beginnt bei 0:0. Als Handballer weiß man, welche Eigendynamik so ein Spiel entwickeln kann. Wir müssen von Anfang an hellwach sein und unser Können auf den Punkt abrufen", so Vogel, der sich einen Heimsieg von seiner Mannschaft verspricht.

Für die Jungs von der Ruhrhalbinsel gilt es in der verbleibenden Saison einen Platz im Mittelfeld zu festigen, derzeit belegt die Mannschaft einen guten siebten Rang, mit ausgeglichenem Punktekonto (16:16), den es mindestens zu verteidigen gilt.

PS

477 gesamt gelesen 1 mal gelesen heute