U23 gewinnt Auftaktderby

Mit den ersten 2 Punkten im Gepäck kehrte die U23 am Wochenende vom Derby im Löwental gegen die HSG Phönix/Werden zurück.

Dabei standen vor allem personell vor Anpfiff einige Fragezeichen im Raum: Nachdem mit Anna Eifert (Urlaub), Hanna Schmidt und Maxi Wiese (erkrankt) bereits drei der Seniorinnen für dieses Spiel nicht zur Verfügung standen und die doppelspielberechtigten A-Juniorinnen um 16.00 Uhr im fernen Lobberich antreten mussten, war zunächst unklar, wer zu Beginn des Spiels zur Verfügung stand.

Glücklicherweise trafen unsere Juniorinnen allerdings pünktlich zur Begrüßung ein, sodass für das erste Spiel 12 Spieler eingesetzt werden konnten.

Die ersten zehn Minuten sind schnell erzählt: Wie bei der Generalprobe in der Woche zuvor beim Turnier des HCTV Rhede, verschlief die Mannschaft den Spielbeginn und lag schnell mit 2:0 und im Anschluss mit 4:2 zurück. Nervosität und damit verbundene technische Fehler unsererseits machten die Gastgeber zusätzlich stark.

Mit dem Wissen der Vorwoche, dass wir uns aus Rückständen gut zurückkämpfen können, stimmte dennoch Einsatz und Moral. Eine Umstellung der Abwehr in eine defensivere Variante sowie kleinere personelle Anpassungen brachten die SGÜ ins Rollen, sodass vorranig über 1. und 2. Welle das 4:2 in ein 4:7 umgewandelt werden konnte. Das kleine Punktepolster konnte bis zum Halbzeitpfiff gehalten werden (8:11).

Um den Gegner vor eine neue Aufgabe zu stellen wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem 4:2 Angriff experimentiert. Während der erste Angriff erfolgreich gestaltet werden konnte, verliefen der zweite und dritte Angriff im Sand, sodass die HSG auf 10:12 verkürzen konnte. Die erneute Umstellung in den 3:3 Angriff brachte dann wieder die notwendige Sicherheit und auch die konditionelle Überlegenheit konnte nun ausgespielt werden: Über 10:14 setzte sich die U23 vorentscheidend auf 13:22 ab, sodass bis zum Spielende noch einige Personalkonstellationen getestet, und Spielzeiten an die Juniorinnen verteilt werden konnten. Die Anzeigetafel zeigte bei Schlusspfiff ein 16:24 für die Damen der Ruhrhalbinsel, die mit Sicherheit zufrieden, aber auch mit dem Wissen, dass noch viel Luft nach oben ist, die Heimreise antreten konnten.

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Beim ersten Pflichtspieleinsatz deutete sich bereits an, dass die A-Juniorinnen eine sehr gute Verstärkung für die Mannschaft sein werden. Während Lina direkt auf der Mitte Regie führen konnte, trug in besonderer Weise Anna-Lena mit 2 gehaltenen Strafwürfen zur Halbzeitführung bei. Lena konnte durch ihr Stellungsspiel besonders im 4:2 Angriff einige Räume für ihre Mitspielerinnen erschaffen, die zu einfachen Torerfolgen führten, während Hannah ihren ersten Einsatz mit einem schönen Rückräumtor in der Schlussekunde krönen konnte.

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Spielfilm:
2:0, 2:2, 4:2, 4:7, 7:8, 8:11; 8:12, 10:12, 10:14, 13:15, 13:22, 16:24

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Es spielten:
Brandtner (1.-50.), Weitzenbürger (50.-60., zwei 7M), Malburg (8), Veutgen (4), Erbay, Passlick (je 3), Kohn, Delsing (je 2), Bley, Schick (je 1), Kortmann, Landwehr

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