U23 feiert Heimsieg

Am vergangenen Sonntag startete die U23 mit dem ersten Heimspiel der Saison in der Klapperhalle gegen die favorisierten Damen des TB Wülfrath 2. Nachdem zuvor bereits die 4. Damen gegen die Drittvertretung der Wülfratherinnen punkten konnte, wollte man es den Damen um Olli Scholz gleich tun und ebenfalls die ersten zwei Punkte der Saison einfahren. Da die A-Jugendlichen zu Spielbeginn noch nicht anwesend waren – sie hatten kurz davor deutlich gegen den ASV Süchteln gewinnen können und befanden sich noch auf dem Weg – lag es diesmal an den „Routiniers“ den Weg ins Spiel zu finden.

Mit der gleichen taktischen Ausrichtung wie im Spiel gegen Düsseldorf, allerdings mit dem Bestreben weitaus cleverer und konsequenter zu agieren, begannen die ersten Minuten des Spiels zwar spielerisch gut, dennoch waren es die Gäste, die sich schnell auf 2 Tore absetzen konnten. Nachdem man nach 5 Minuten ins Spiel gefunden hatte, konnte man die ersten Heimtore der Saison 2017/2017 feiern. Neben einigen gut herausgespielten freien Würfen, waren es vor allem Tore durch Strafwürfe, die dieses Mal häufiger den Weg ins Netz fanden, als noch in der Vorwoche.

Während die zweite Welle des Gegners zu Beginn nur schwer unterbunden werden konnte, schafften kleine taktische Änderungen Abhilfe, sodass auch diese „Waffe“ des Gegners in den Griff bekommen werden konnte. Auch der Fast-Ausfall von Svea Delsing, die früh mit zwei Zeitstrafen ungewollt kürzer treten musste, konnte hervorragend durch Anna Eifert kompensiert werden, die sowohl im Innenblock als auch im Angriff eine gute Partie zeigte. Mit der Ankunft der A-Jugendlichen war es weiterhin möglich ein konstant hohes Tempo zu spielen und so bis zur Pause auf 11:12 zu verkürzen.

Nachdem in der Halbzeit kleinere Absprachemängel in der Abwehr besprochen wurden, konnte diese weitesgehend im weiteren Spielverlauf abgestellt werden, sodass die Überruhrerinnen immer wieder Ballverluste des Gegners erzwingen und diese in einfache Tore ummünzen konnten- glücklicher Weise auch dies wesentlich konsequenter als in der Vorwoche. Mit einem beherzten Zwischenspurt und angetrieben von knapp 150 Zuschauern in der Halle, setzten sich die Gastgeber folgerichtig auf 19:14 ab.  Auch die rote Karte Anna Eiferts tat der Spiellaune der jungen Damen keinen Abbruch.

Nachdem die Wülfratherinnen die Abwehrformation geändert hatten, brauchten die Überruhrerinnen einige Minuten um neue Mittel gegen die neue Aufgabe zu finden, sodass Wülfrath bis auf 21:20 verkürzen konnte. Mit dem anschließenden 22:20 knapp zwei Minuten vor Schluss bog man zwar auf die Siegesstraße ein, jedoch kämpften die Gäste aufopferungsvoll weiter und blieben bis zum 23:22 im Nacken der Gastgeber – bei Ballbesitz Überruhr, noch einem offenen Timeout und 20 Sekunden zu spielen, spielten die jungen Damen clever und abgezockt die letzten Sekunden runter und feierten im Anschluss die ersten Heimpunkte.

Neben einem kollektiv starken Auftritt mit deutlicher Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche, sahen die Zuschauer vor allem eine glänzend aufgelegte Sümy Erbay, die mit hervorragender Trefferquote 8 Feldtore beitrug, und eine gut aufgelegte Sarah Kortmann, die trotz unterschiedlicher Personalkonstellationen die Abwehrreihen dirigierte. Gute Besserung geht an Katharina Kohn, die sich wohl einen Rippenanbruch in einer Angriffssituation zugezogen hat.

Am kommenden Wochenende geht es für die jungen Wilden – dieses Mal allerdings nicht ganz so jung –  mit einer Rumpftruppe zur Verbandsligatopmanschaft nach Haan/Hilden. Trotz des zeitgleich stattfindenden Spiels der weiblichen A-Jugend und dem daraus bedingten Nicht-Einsatz der Jugendspielerinnen sowie der verletzungsbedingten Ausfälle von Hanna Schmidt und Katharina Kohn, will man auch bei diesem Spiel weiter in der Liga ankommen und das eigene Spiel festigen.

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Spielfilm:
0:2, 2:4, 5:5, 8:11, 11:12; 13:13, 19:14, 20:17, 21:20, 23:21, 23:22
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Es spielten:
Brandtner, Weitzenbürger, Erbay (8), Bley (6), Meier (3), Delsing (2), Kohn, Kortmann, Eifert, Passlick (je 1), Aalbers, Landwehr, Schick H., Schick P.

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