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Erster Superspieltag der Saison im Werdener Löwental

Am kommenden Samstag spielt bereits um 16 Uhr die 1. Damen in der Nordrheinliga. Und das gegen niemand geringeres als die Fortuna Düsseldorf, ein echtes Derby also. Danach, zur gewohnten Zeit um 18 Uhr, empfängt die 1. Herren den Tabellenzweiten aus Mettmann. Angeworfen werden beide Partien in der Sporthalle Löwental in Essen-Werden (Im Löwental 35, 45239 Essen).

Nach einem zuletzt starken Spiel beim abstiegsgefährdeten TV Aldekerk II versuchen die Jungs von der Ruhrhalbinsel die ansteigende Form mit ins schwierige Heimspiel zu nehmen. „Mettmann ist sehr stark in die Saison gestartet und steht zurecht mit 10:4 Punkten auf Rang zwei“, so Spielmacher Niklas Rolf, der gegen die erfahrenen Mettmänner mit Respekt antritt.

Erfahrung trifft auf Jugend

Andre Loschinski oder Karsten Mühlenhaupt, die beiden Routiniers im Rückraum des kommenden Gastes, verfügen über mindestens ein Jahrzehnt mehr Erfahrung als ein Großteil des Überruhrer Kaders.

Die Erfahrung, die der Gast zweifels ohne vorweisen kann, ist einer der Trümpfe der Mettmänner. Sowohl gegen Den LTV Wuppertal als auch gegen HG Remscheid gewann die Mannschaft von Coach Jürgen Tiedermann mit einem Tor.

Das Vogel-Team wempfängt den besten Angriff der Liga, aber auch die zweitschwächste Abwehr. Die Zuschauer können sich also laut Statistik auf viele Treffer einstellen, denn auch die SG Überruhr besitzt eine Top-5-Offensive.
Rolf, der trotz Respekt vor dem kommenden Gegner etwas Zählbares mitnehmen will, weiß worauf es ankommt: „Wenn wir es schaffen, wie gegen den TV Aldekerk, als Mannschaft aufzutreten und eine starke Deckung stellen, können wir auch gegen Mettmann gewinnen und die Punkte in Essen behalten“.

Die SGÜ wird alles daran setzen, das anstehende Oberligaspiel für sich zu entscheiden. Nichts wäre befreiender als ein Sieg gegen eines der Top-Teams der Liga. Wir freuen uns auf das Spiel, Mettmann hat eine starke Saison bisher gespielt und einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Leuten“, so Trainer Sebastian Vogel. „Wir waren in dieser Saison schon so kurz davor, gegen Top-Teams zu punkten, jetzt wollen wir es endlich schaffen“, ist Rückraumspieler Pierre Sieberin optimistisch, der an die guten Leistungen gegen den LTV Wuppertal (25:28-Niederlage) und die HG Remscheid (29:30 Niederlage) denkt.

Vogel freut sich: „Endlich wieder ein Superspieltag, ich hoffe wir können das Spiel gegen Mettmann positiv gestalten und die Punkte holen“.
Die Zuschauer, denen neben Bewirtung auch wieder Musik in der Halle geboten wird, werden auf ihre Kosten kommen, da sind sich alle im Verein einig. Schließlich ist Superspieltag und sowohl die 1. Damen als auch die 1. Herren haben ein Top-Team zu Gast.

SGÜ empfängt HSG Wesel zum Superspieltag

Nach der 1. Damen, die um 16:30 Uhr gegen den TV Lobberich anwirft, empfängt die Oberliga-Herrenmannschaft der SGÜ um 18:30 Uhr die Handballspielgemeinschaft aus Wesel.

Wesel ist derzeit Tabellensiebter und „punktet in schöner Regelmäßigkeit gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg“, so SGÜ-Trainer Sebastian Vogel.
Für Sebastian Vogel deutet alles auf einen harten Kampf hin: „Wir erwarten mit der HSG Wesel eine topmotivierte und gut eingestellte Mannschaft, die bisher gegen alle Mannschaften aus der unteren Tabellenregion gepunktet hat. Das macht es natürlich nicht weniger schwer“.

Der derzeit Vorletzte der Oberliga, SG Überruhr, ist in dieser Partie vor allem auf Wiedergutmachung aus. Etliche Zuschauer verfolgten in der Vorwoche am frühen Sonntagmorgen die deftige 19:33-Klatsche.“Für uns geht es auch darum, uns mit den Zuschauern zu versöhnen. Wir haben einiges gutzumachen und wollen die beiden Punkte in Überruhr behalten“, so Vogel weiter.

Die Jungs von der Ruhrhalbinsel benötigen die Punkte im Kampf um den Abstieg, um vorübergehend wieder einen Nicht-Abstiegsplatz zu erreichen.

SGÜ-Kreisläufer Toni Koenemann weiß, was die Zuschauer erwarten: „Nach zwei Niedrlagen in Folge wird von uns erwartet zu punkten. DIesen Anspruch haben wir am kommenden Wochenende auch“. Er schätzt die Partie als „wichtig und schwierig zugleich“ ein.

Neben Pierre Sieberin fehlen auch sein Zwillingsbruder Dominik Sieberin, Jakob Skolik im Tor (Beruf) und Tim Birkenstock.

Mit Fabian Gorris besitzt die HSG Wesel aktuell den viertplatzierten in der Oberliga-Torschützenliste, der auch vom Siebenmeterpunkt (15/18) äußerst effizient ist. Vorsicht ist allerdings vor der gesamten Mannschaft der HSG geboten, zuletzt gelang ihnen ein 26:24-Auswärtserfolg beim heimstarken TSV Aufderhöhe.

Überruhr muss sich, um das Spiel gegen Wesel erfolgreich zu gestalten, auf alte Tugenden zurückgreifen, die das Team von Vogel/Paul so stark macht. Teamgeist, Motivation und Einstellung sind die Faktoren für erfolgreichen Handball in Überruhr, wie man schon in einigen Spielen in dieser Saison beobachten konnte. Nehmen die Vogel-Jungs den Kampf am Samstagabend an, wird es für die HSG Wesel schwierig, Punkte aus der Halle an der Klapperstraße mitzunehmen.
Dazu benötigt die SGÜ auch wieder zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen, die der Mannschaft über 60 Minuten den Rücken stärkt.

Kleiner Lauf soll auch Punkte gegen Aufderhöhe bringen

Nachdem die SGÜ den schlechten Start in der neuen Liga nun endgültig hinter sich gelassen hat, stehen die Essener nach 5:1-Punkten aus den letzten drei Spielen auf Rang 10 der Oberliga-Tabelle. Am kommenden Samstag empfangen die Jungs von der Ruhrhalbinsel in der Sporthalle an der Klapperstraße den aktuellen Tabellensechsten TSV Aufderhöhe. Anwurf ist um 18:30 Uhr.

„Eine klare Favoritenrolle wollen wir den Solingern nicht auferlegen. Das Niveau aller Teams ist so eng beieinander, dass es schwierig ist, Prognosen abzugeben“, gibt sich SGÜ-Trainer Sebastian Vogel

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Der zuletzt stark aufspielende Nikolai Gregory, setzt auf Mannschaft+Publikum für 2 Punkte

ungewohnt kämpferisch. Der sonst eher zurückhaltende Coach weiß, wozu seine Mannschaft im Stande ist. Keine zwei Wochen ist es her, da konnten die Überruhrer dem haushohen Topfavoriten Adler Königshof im Heimspiel einen Punkt abringen. Auf diesen Heimvorteil setzt auch der zuletzt starke Linkshänder Nikolai Gregory: „Wenn wir den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen und unsere solide Defensive gut funktioniert, rechne ich uns Chancen aus.“ Gregory schiebt nach: „Mit Hilfe dieses großartigen Publikums ist vieles möglich.“

Letztendlich ist es doch wieder der sachliche Coach, der auf die Euphoriebremse tritt. „Der TSV hat eine routinierte Mannschaft, die schon so ziemlich jede Situation auf dem Feld durchlebt hat und auf alles vorbereitet ist“, lobt Vogel den Gast.
Damit meint er nicht zuletzt Deckungschef Mirko Bernau, der 23 Mal das DHB-Trikot trug und reichlich Erfahrung mitbringt.
Große Namen also, auf die sich die SGÜ einstellen muss.
Personell geht die SGÜ unverändert zur Vorwoche in das Duell mit den Solingern.
Überruhr, die zweitbeste Defensive der Liga, wird sich wieder einmal über sechzig Minuten einen heißen Kampf liefern gegen einen Gegner, der mit reichlich Wut im Bauch anreist – denn Aufderhöhe konnte keines seiner letzten drei Spiele gewinnen (Niederlagen gegen Königshof und Remscheid, Unentschieden gegen Neukirchen).
Mit einem Sieg hätten die Überruhrer 7:7 Punkte und somit das erste Mal in dieser Saison ein ausgeglichenes Punktekonto.

Bereits im Vorfeld der Partie (ab 16:30 Uhr) trifft die 1. Damen der SG Überruhr im Damen-Oberliga-Spitzenspiel auf den ungeschlagenen Tabellenführer TB Wülfrath.

Die SGÜ freut sich auf tolle Unterstützung am kommenden Samstag!