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Pokal: SGÜ : TuSEM II

SG Überruhr empfängt im Kreispokal-Viertelfinale den Top-Favoriten

Am ungewohnten Sonntagabend (Anwurf 18:00 Uhr Halle an der Klapperstraße) empfängt die SGÜ den starken Nordrheinligisten TuSEM Essen II.
TuSEM ist derzeit mit 8:16-Punkten Tabellenzwölfter in der Regionalliga. Mit welchem Kader das Team vom erfahrenen Trainer Daniel Haase aufläuft, weiß man nie so genau.

Die Bundesliga-Mannschaft des TuSEM hat EM-Pause, gut möglich, dass dort der ein oder andere Akteur mit Zweitligaerfahrung antritt.

Trotz allem gibt sich SGÜ-Coach Sebastian Vogel nicht auf: „Dieses Jahr hat es uns wieder getroffen. Tusem II vor dem Finale ist immer ein undankbares Los.
Wir werden alles geben um möglichst lange im Spiel zu sein. Sind wir bis zur 50. Spielminute in Schlagdistanz kann alles passieren. Die Favoritenrolle liegt klar bei unserem Gegner.“

Vogel hofft auf eine stimmungsvolle Partie und weiß, dass die SGÜ gerade zu Hause stark ist.
Personell gehen die Jungs von der Ruhrhalbinsel allerdings dezimiert in die Partie. Alex Everts, Lars Krüger und Torwart Dominik Sieberin fehlen urlaubsbedingt.

Die SG Überruhr, immerhin in den letzten beiden Jahren durch das Erreichen des Finals für den HVN-Pokal qualifiziert, geht als krasser Außenseiter in die Partie.

Kapitän Tim Reinhardt verweist auf das schnelle, dynamische Spiel des Gegners: „Eine hochinteressante Aufgabe zu Beginn des Jahres. Im Gegensatz zu vorherigen Viertelfinalbegegnungen treffen wir dieses Mal gegen die beste Mannschaft im Kreis Essen. Individuell sehr gut ausgebildet und sehr jung, demnach wird es ein temporreiches Spiely Wir können befreit aufspielen, weil niemand von uns einem Sieg erwartet. Aber vielleicht schaffen wir es das Spiel möglichst lange offen zu halten um evtl dann auch die sensation zu schaffen.“

In Überruhr geht man also mit dem Motto in die Partie „wir haben keine Chance, also nutzen wir sie“.

Von den letzten 5 Begegnungen mit den Mannen von der Margarethenhöhe konnte die SGÜ keines gewinnen.

Trotzdem hofft die Erste Herren auf zahlreiche Unterstützung zum Jahresauftakt, der es in sich hat.

SGÜ zieht ohne Probleme ins Final4 ein

Durch das ungefährdete 39:23 (18:9) gegen den Verbandsligisten aus Altendorf konnten die Jungs von der Ruhrhalbinsel Selbstvertrauen für den Abstiegskampf in der Oberliga tanken.

Bester Werfer bei den Überruhrern war Nico Birkenstock, der sich 9-mal in die Torschützenliste eintragen konnte.
Erfreulich war aus SGÜ-Sicht, dass jeder Akteur Treffer zum Sieg beisteuerte.

Für Coach Sebastian Vogel war das Spiel ein guter Auftakt für einen spannenden Abstiegskampf: „Ich denke man hat beiden Teams angemerkt, dass die Konzentration voll auf den Aufgaben in der Liga liegt. Wir haben das Spiel genutzt um im Tritt zu bleiben. Das hat nach kurzen anfänglichen Schwierigkeiten auch gut geklappt. Altendorf hat das Spiel genutzt um vielen Leistungsträgern eine Pause zu gönnen“.

Auch Vogel nutzte das Spiel, um Leistungsträger zu schonen. Tim Koenemann etwa brachte es auf 15 Minuten Spielzeit, sein Vertreter Alex Markowicz zeigte eine ansprechende Leistung.

Für die SGÜ geht es im Final4 gegen die MTG Horst. Der Verbandsligist bezwang Schwarz-Weiß Essen deutlich.

Im Ligabetrieb reist die SGÜ am kommenden Samstag zur DJK Unitas Haan.

Für die SGÜ spielten:
Sieberin, Waldrich – Birkenstock (9/5), Eller, Markowicz (je 5), Gregory, Toni Koenemann (je 4), Kürten, Hebmüller (je 3), Graef, Reinhardt (je 2), Krüger, Tim Koenemann (je 1).

SGÜ gibt sich keine Blöße und zieht ins Kreispokal-Viertelfinale ein

Mit 39:17 (18:8) gewinnen die Jungs von der Ruhrhalbinsel gegen den Bezirksligisten Altendorf/Ruhr.

Die klare Rollenverteilung wurde von Anfang an deutlich, die Überruhrer dominierten und kamen schnell zu einfachen Toren über schnelle Gegenstöße, während die Burgaltendorfer für jedes Tor hart kämpfen mussten. So war es nicht unerwartet, dass Coach Sebastian Vogel nach Abpfiff lobende Worte für sein Team fand: „Die Leistung heute hat mir ziemlich gut gefallen. Wir haben über weite Strecken gut verteidigt und konsequent nach vorne gespielt. Vor allem die Phase nach der Halbzeit hat mir gefallen“. Nach der komfortablen 18:8-Pausenführung drehte das Team um Kapitän Tim Reinhardt kurz nach Wiederbeginn noch einmal auf und zog mit einem 9:0-Lauf auf 27:8 davon.

„Dass sich ein paar Probleme durch fehlendes Haftmittel einschleichen ist vollkommen normal. Mir war wichtig, trotz hoher Führung nicht arrogant aufzutreten und dem Gegner mit dem nötigen Respekt und Engagement zu begegnen“, so Vogel weiter, der nun mit Selbstvertrauen zum Kellerduell am kommenden Samstag nach Vorst reist.

Für Kapitän Reinhardt war das Spiel aus mehreren Blickwinkeln erfreulich: „Einen deutlichen Sieg einzufahren tut uns natürlich gut. Jeder hat von uns erwartet, eine Runde weiter zu kommen und das haben wir souverän geschafft. Erfreulich ist auch das Comeback von Pierre Sieberin und das Debüt von Julius Steinhauer“.
Steinhauer, der gerade im ersten A-Jugend-Jahr in der Jugend-Oberliga aufläuft, hatte seinen ersten Pflichtspiel-Einstatz für die erste Herren und konnte mit schönen Anspielen an den Kreis und insgesamt 5 Treffern überzeugen.
„Vor dem wichtigen Spiel in Vorst war es gut, noch einmal Spielpraxis und vor allem Selbstvertrauen zu tanken“, so Reinhardt weiter.

Nach der zwischenzeitlichen 27:8-Führung schaltete der Favorit einen Gang herunter und brachte letztlich den Vorsprung souverän über die Zeit. Mit 39:17 wurde der Ruhrhalbinsel-Rivale geschlagen.
„Ein Dank geht natürlich an die Zuschauer und Julius Steinhauer und Christoph Blum“, so Vogel, der beiden Spielern eine gute Leistung attestierte.

Für die SGÜ geht es am kommenden Samstag (14.01.) um 19:30 Uhr in Vorst weiter.

Für die SGÜ spielten: Ante, Blum – Sieberin, Toni Koenemann (je 6), Keller, Steinhauer, Gregory (je 5), Birkenstock (4), Reinhardt, Eller (je 3), Tim Koenemann (2), Kürten.

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