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Überruhr siegt und steigt ab

Trotz eines 25:22 Sieges waren die Essener am Sonntagabend enttäuscht. Durch die ungünstige Konstellation in der Regionalliga steht bereits zwei Spieltage vor Saisonende fest, dass die Essener maximal drittletzter werden können. Und durch die Ergebnisse in der höheren Liga steht fest, dass mindestens 3 Oberliga-Teams den Gang in die Verbandsliga antreten müssen. Coach Sebastian Vogel zieht dennoch den Hut: „Wir haben uns nie aufgegeben und werden uns nicht aufgeben. Mein Team zeigt Moral, eine tolle Einstellung und Kampfgeist, das macht mich stolz“. Dass die SGÜ in der kommenden Saison in der Verbandsliga antritt, ist natürlich mehr als bitter. Das Positive: bis auf Rolf und Graef bleibt der Kader zusammen.

Luft wird immer dünner

Nach der bitteren 22:28 (10:14) Niederlage gegen die Reserve der SG Langenfeld belegt die SGÜ wieder den letzten Platz. Die Konkurrenz konnte punkten.

Da sowohl der SV Neukirchen als auch der TV Aldekerk II am Wochenende Siege eingefahren haben, wird die Lage der Essener immer bedrohlicher. Bei noch vier auszustehenden Spielen beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer drei Punkte.

„Wir waren nicht fokussiert genug. Zu viele technische Fehler und eine schwache Chancenverwertung waren der Hauptgrund“, analysiert ein enttäuschter Sebastian Vogel.

Zweimal konnten die Jungs von der Ruhrhalbinsel einen 4-Tore-Rückstand egalisieren, doch als sich die SGL von 20:22 auf 20:26 kurz vor Schluss absetzen konnte, hatten die Überruhrer keine Chance mehr. Zu clever waren die Gäste, zu unclever die Akteure der SGÜ.

Nun reist man am kommenden Samstag zur Unitas nach Haan. Der Spitzenreiter will den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft machen, die Männer von Sebastian Vogel werden sich mächtig strecken müssen um Zählbares mitzunehmen.

Für die SGÜ spielten:
Skolik, Ridder – Sieberin (9), Everts, Gregory, Krüger, Rolf (je 2), Birkenstock, Eller, Steinhauer, Koenemann, Kürten (je 1), Batz und Thomas.

Kampf um den Klassenerhalt geht in die nächste Runde

Superspieltag am Samstag, 30.03.2019, in der Sporthalle an der Klapperstraße startet ab 14 Uhr
14:00 Uhr weibl. C-Jugend Oberliga – St. Tönis
16:00 Uhr 1. Damen Regionalliga – HC Gelpe/Strombach
18:00 Uhr 1. Herren Oberliga – SG Langenfeld II

Die SGÜ empfängt am Samstag, den 30.03.19, um 18:00 Uhr die SG Langenfeld II in der heimischen Klapperhalle. Die Zweitvertretung der SG Langenfeld liegt derzeit auf Rang 9 mit 5 Punkten Vorsprung auf die Überruhrer. Mit zuletzt 2 Siegen gegen den SV Neukirchen und den TV Lobberich war die knappe Niederlage in Mönchengladbach für die SGL zu verkraften.

Die SG Überruhr, die sich unter der Woche intensiv und gut auf das Spiel vorbereitet hat, muss im Kampf um den Klassenerhalt inzwischen mit Platz 11 rechnen. Grund: In der Regionalliga bekleiden 2 HVN-Teams die Abstiegsränge und der Abstand zum rettenden Ufer wird immer größer. Im Umkehrschluss würde dies 3 Oberligaabsteiger bedeuten. Der Rückstand auf den dann rettenden viertletzten Platz beträgt aus SGÜ-Sicht drei Punkte.

„Wir haben noch zehn Punkte zu verteilen, wir schauen nach dem letzten Spieltag auf die Tabelle. Unser Fokus gilt einzig und allein dem Spiel am kommenden Samstag und unserer Vorbereitung auf das immens wichtige Spiel“, so Trainer Sebastian Vogel, dem die Bedeutung dieser Partie bewusst ist. Verzichten muss Vogel auf den am letzten Wochendende aktiven Neuzugang Thomas Onnebrink und Rechtsaußen Fabian Graef. Der Linkshänder zog sich unter der Woche einen Cut zu und musste mit mehreren Stichen genäht werden.
„Langenfeld ist natürlich schwierig einzuschätzen. Maurice Meurer wird sicherlich ein Faktor sein. Wir waren im Hinspiel nicht gut, sind aber inzwischen deutlich besser in Form“, blickt Vogel auf das kommende Spiel voraus. Er erwartet durchaus Einsätze von Spielern aus dem Drittliga-Team, um die Zweite zu unterstützen.

Die SG Überruhr appelliert noch einmal an alle Handballfreunde, Mitglieder, Fans und Bekannte der SG Überruhr die Mannschaft lautstark und vor allem zahlreich zu unterstützen.

„Wir benötigen diesen achten Mann im Rücken, das setzt in einer umkämpften Partie noch einmal die letzten Prozentpunkte frei und beflügelt“, berichtet Pierre Sieberin, der auf eine volle Halle hofft.