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Unnötiger Punktverlust

Am Sonntag hatte die Fünfte SuS Haarzopf zu Gast. Nachdem sie die letzten beiden Spiele verloren hatten, wollten die Damen zeigen,        dass sie es besser können und waren fest entschlossen, zwei Punkte aus dem Spiel mitzunehmen. So empfing eine fast vollständig gefüllte Bank die Gegnerinnen. Die Abwehr begann stark und konnte mehrere Angriffe der Gäste ohne Gegentor
beenden. So ging unsere Mannschaft dann auch zunächst in Führung und ließ das erste Gegentor erst am Ende der 8. Minute zu. Als jedoch Ungereimtheiten in der Überruhrer Abwehr auftraten, nutzten die Damen aus Haarzopf dies für sich und gingen mit einem Tor in Führung. Auch wenn die Fünfte sich mehrfach den Ausgleich
erarbeitete, führten ein bisschen Pech im Abschluss und einige überhastete Fehlpässe nach vorne dazu, dass Chancen liegen gelassen wurden und stattdessen die Gäste mehrfach mit einem Tor in Führung gingen. So stand es zur Pause 6:7.
Beide Mannschaften gingen motiviert in die zweite Halbzeit. Die Fünfte konnte direkt zu Beginn den Ausgleich erzielen, bekam dann aber zwei Gegentore in Folge und konnte trotz einiger guter Aktionen erst 10 Minuten vor Schluss wieder zum 12:12
aufschließen. Die Abwehr stand nicht mehr so stabil wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Insgesamt führten in der zweiten Hälfte aber auch zu viele Würfe in die kurzen Ecken, zwei vergebene Siebenmeter, übereilte Pässe nach vorne und wieder
Pech im Abschluss dazu, dass die Punkte mit nach Haarzopf gingen (Endstand 12:16).
Dennoch: Die Mannschaft hat Potenzial und Siegeswillen! Sie hat sich unter Wert verkauft! Die Stimmung und das Klima innerhalb der Mannschaft sind auch dank Trainer Alf Stachel, der immer wieder motiviert, gut. So sollen am Samstag, den 14.10. gegen Ruhrbogen Hattingen endlich die ersten Punkte eingefahren werden.
Es spielten: Bettina Blum (TW), Alena Conrads, Ramona Dercks, Katerina Diers,
Annelie Hegemann, Kathrin Klose, Rebecca Köster, Franca Möller, Sarah Offermann,
Anja Prihoda, Nina Stock, Chiara van Veenendaal, Sarah Walksen

Auf zwei Siege folgten zwei Niederlagen…

Da letzte Woche nichts von der Fünften kam, folgen jetzt exklusiv für unsere Leser direkt zwei Spielberichte ;-)…

Samstag, 04.02.17: FC Schalke 04 II. – SGÜ V. (12:3 – 18:14) 

Am vorletzten Samstag war die Fünfte zu Gast in Gelsenkirchen. Nachdem sie das Hinspiel ärgerlich mit einem Tor verloren hatte (nachdem sie einige Minuten vor Abpfiff noch in Führung lag), sollte unbedingt ein Sieg her. Der Siegeswille war jedoch in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu erkennen. Im Gegenteil, die SGÜ Damen spielten im Angriff unkonzentriert und scheiterten an der gegnerischen Torfrau. Zudem waren sie in der Abwehr inkonsequent, sodass sie mit einem ernüchternden Halbzeitstand von 12:3 in die Pause gingen. Coach Alf Stachel nutzte diese, um die Mädels wach zu rütteln und ihren Kampfeswillen zu entfachen. Tatsächlich lief die zweite Halbzeit dann viel besser. Die Damen motivierten sich gegenseitig, im Angriff wurden konzentriert Lücken herausgespielt und genutzt und Ramona verwandelte die Siebenmeter erfolgreich. Die Schalkerinnen scheiterten öfter an der besser funktionierenden Abwehr, sodass ihr Vorsprung kurzzeitig auf zwei Tore verringert werden konnte. So gewann die Fünfte die zweite Halbzeit eindeutig (6:11). Für einen  Gesamtsieg reichte es leider trotzdem nicht, der war nach der torarmen ersten Halbzeit wohl einfach nicht drinnen. Dies lag nicht zuletzt daran, dass die Fünfte nervös wurde und einige gute Chancen vergab. An dieser Stelle lieben Dank an unsere Auslandskorrespondentin Lisa Wagner fürs Aushelfen ;-)!

Es spielten: Alena Conrads (TW), Ramona Dercks (6), Rebecca Köster, Tabea Tölke ( je 2), Annelie Hegemann, Lisa Wagner, Bianca Enders, Kati Diers ( je 1), Patty Siepmann, Franca Möller & Caro Grau


Sonntag, 12.02.17: SGÜ V. – TuS Ickern III. (9:12 – 17:23) 

Vergangenen Sonntagmorgen galt es dann, eine viel zu eindeutige Niederlage gegen TuS Ickern III. in heimischer Umgebung wiedergutzumachen (32:21 in Castrop-Rauxel). Nachdem der Schiedsrichter nicht erschienen war, hat sich die derzeit pausierende Ina Werner bereit erklärt, das Spiel zu pfeifen (Danke dafür!). Personell etwas geschwächt startete die SGÜ konzentriert ins Match. TuS Ickern jedoch leider auch. So gelang es der Fünften nicht, sich abzusetzen (7:7,  15. min.). In den restlichen 15. Minuten der 1. Halbzeit ließ die Fünfte nach. Des öfteren scheiterten die Damen an der starken Außenspielerin von TuS Ickern und im Angriff wurden Chancen verschenkt (Hz. 9:12). Nach der Pause starteten die Damen motiviert und gestärkt in die zweite Halbzeit. Sie konnten durch Bettis Paraden, ein druckvolles Spiel im Angriff und Tempogegenstöße den Abstand bis zur 52. Minute auf ein Tor verringern (17:18). Im Anschluss ging es jedoch wieder abwärts. Die Absprachen in der Abwehr gelangen nicht mehr, sodass TuS Ickern z. B. Strafstöße bekam und erfolgreich verwandeln konnte. Insgesamt verkaufte sich die Fünfte vor allem in den letzten Minuten weit unter Wert, sodass die TuS-Damen dann doch recht eindeutig siegten (17:23). Immerhin verlor die Fünfte nicht so eindeutig wie im Hinspiel, dennoch wäre hier definitiv mehr drinnen gewesen.

Es spielten: Blum (TW), Dercks (7), Diers (4), Hegemann, Möller (je 2), Prihoda, van Veenendaal (je 1), Mäsch & Siepmann

Insgesamt merkt die Mannschaft immer wieder, dass es ihr an Kontinuität fehlt und die Spiele einer Achterbahnfahrt ähneln. So ist es den Damen in den vergangenen Spielen leider nicht gelungen, den Siegeswillen über 60 Minuten aufrechtzuerhalten. Zudem hapert es teils an der Konzentration, was sich in überstürzten oder fehlplatzierten Torwürfen oder Pässen bemerkbar macht. Dennoch: Sowohl das Potenzial  als auch der Siegeswille sind präsent! Die Stimmung und das Mannschaftsklima sind top, was die Damen auch Trainer Alf Stachel zu verdanken haben. Hieran möchten die Damen anknüpfen und weiter arbeiten, um sich in den letzten beiden Spielen der Saison und den darauf folgenden Platzierungsspielen von ihrer besten Seite zeigen zu können. Dazu haben sie das nächste Mal am kommenden Sonntagmorgen die Gelegenheit, wo sie dem Tabellendritten ETB Altendorf/Ruhr II. einen Besuch abstatten (Anpfiff ist um 10:30 Uhr am Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig).

(Glückwunsch an all unsere Leser, die es bis zum Ende geschafft haben ;-)!)

Sieg trotz schwächerer zweiter Halbzeit

Am Sonntagnachmittag war der Tabellenletzte Tura Altendorf zu Gast in der Klapperhölle. Im Hinspiel konnte man dank einer besseren zweiten Halbzeit einen 11:6-Erfolg einfahren. Dies wollte man nicht wiederholen, sondern an der guten Leistung der letzten Woche gegen Günnigfeld anknüpfen und sich die nächsten zwei Punkte zu holen.

Doch die erste Halbzeit begann etwas schleppend für die Damen der SG Überruhr. So gelang den Gästen aus Altendorf die ersten zwei Tore des Spieles. Durch diese zwei Tore wurden die Damen aus Überruhr wacher und spielten im Angriff konsequent bis sich eine Lücke in der Abwehr der Altendorfer auftat. Diese herausgespielten Chancen konnte die 5. Damen größtenteils verwerten. In der Abwehr wurde zu dem vermehrt gesprochen und einige Bälle abgefangen. So gingen die Damen mit einem soliden 9-Torevorsprung in die Halbzeitpause (15:6).

Was in der ersten Halbzeit größtenteils super lief, kam in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit nicht zum Erfolg. Die Abwehr stand nicht mehr so stabil wie in der ersten Halbzeit und vorne wurden sich keine Chance erarbeitet, sodass die Altendorfer Damen bis auf 3 Tore herankamen. Durch aufdrehen in den letzten 10 Minuten und zwei gehaltene 7m durch unseren Torwart Betti konnte die SGÜ die Altendorfer jedoch auf Abstand halten, sodass das sie Spiel mit 21:14 gewannen.

Fazit: Dank der guten Leistung in der ersten Halbzeit konnte die Fünfte den Vorsprung in der zweiten Halbzeit auf Dauer halten und freute sich über die nächsten zwei Punkte. Diesen Samstag geht es gegen den Tabellennachbarn um die nächsten zwei Punkte. Das Hinspiel verlor man gegen Schalke unglücklich mit einem Tor. Dieses Ergebnis will man revidieren und die nächsten zwei Punkte einfahren.

Es spielten: Betti Blum(TW), Annelie Hegemann(1), Anja Prihoda(2), Marleen Mäsch(2), Bianca Enders(2), Patty Siepmann, Kathrin Klose(3), Chiara van Veenendaal(1), Ramona Dercks (7) und Kati Diers (3)