Schlagwort-Archive: 1.Herren

Fehlwürfe en Masse sorgen für nächste SGÜ-Pleite

Mit 26:33 (12:16) gehen die Handballer der SG Überruhr am Samstagabend in der Kettwiger Sporthalle als Verlierer vom Platz.

Schlechte Chancenverwertung und mal wieder eine verpatzte Anfangsphase – die Jungs von der Ruhrhalbinsel wollen noch nicht so richtig in Tritt kommen. „Wir haben gute Anlagen gezeigt, vor allem im Positionsspiel. Uns muss jetzt nicht bange werden“, so Coach Sebastian Vogel, der mit seinem Team nun 4 Niederlagen in Folge einstecken musste.

Vogel, der erst in der 6. Minute den ersten Treffer auf Seiten der Gastgeber bejubeln durfte, sah sein Team über die gesamte Spielzeit im Rückstand. „Wir haben nach der Umstellung in die offensivere Deckungsformation besser ins Spiel gefunden. Wir haben dennoch viel zu viele Chancen liegen lassen“, kritisierte der Coach das Abschlussverhalten seiner Jungs.

Satte 16 Bälle ließen die Überruhrer frei vor dem Tor ungenutzt – dazu vergaben die Essener 3 von 4 Strafwürfen.
Nach der Pause geriet der Auswärtssieg der Gladbadcher nie in Gefahr, zu schwach war schlichtweg der Essener Abschluss, um sich noch einmal heranzu,kämpfen. So führte der Gast konstant mit 4-5 Toren und konnte zum Ende hin dieses Polster auf 7 Tore ausbauen. Mit 26:33 geht der Sieg völlig verdient an den Niederrhein.

Ein positiver Nebenaspekt bleibt dennoch zu nenen: Der A-Jugendliche Philipp Thomas konnte sein erstes Saisontor erzielen.
Nun gilt es Wunden zu lecken, denn bereits am kommenden Sonntag steht das nächste richtungsweisende Duell gegen Aufsteiger TV Lobberich an.

Für die SG Überruhr spielten: Ridder, Ante – Sieberin (8/1), Rolf (5), Graef (3), Steinhauer, Birkenstock, Koenemann (je 2), Everts, Thomas, Eller und Krüger (je 1) und Kürten.

SG Überruhr empfängt Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach

Ja, damit hat niemand gerechnet. Nach 4 Spielen ist einer der Aufstiegsfavoriten Tabellenletzter. Die Gladbacher um Trainer Tobias Elis sind mit 2:6 Punkten in die Saison gestartet, wie die gastgebende SG Überruhr. Am kommenden Samstag kämpfen die Teams in der Sporthalle am Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig (Hauptstr. 148, 45219 Essen) um den zweiten Saisonsieg.

Dass die Ansprüche der beiden Teams aber weit auseinander gehen, zeigen die Platzierungen aus dem Vorjahr. Während die SGÜ zwei Spieltage vor Ende der Spielzeit den Klassenerhalt feierte, beendete Mönchengladbach die Saison auf Rang 3.

Dennoch sind die Borussen schwierig einzuschätzen. Lediglich gegen den TV Aldekerk II gab es einen Sieg, Lobberich, Remscheid und Neukirchen erwiesen sich als zu große Hürde für den selbst ernannten Aspiranten auf den Regionalliga-Aufstieg.

Nach einer schwachen Partie in Neukirchen hat auch die SG Überruhr einiges gutzumachen. Beim SVN in der Vorwoche zeigten die Jungs von der Ruhrhalbinsel wenig von dem, was sie in den ersten drei Spielen ausgezeichnet hat – Teamgeist, Motivation und vor allem Wille. Dass vor allem Letzteres wieder gezeigt wird, macht sich schon unter der Woche bemerkbar, die SGÜ blickt auf eine gute Trainingswoche mit verbesserter Beteiligung zurück. Sebastian Vogel wird am Wochenende allerdings noch auf Nikolai Gregory (privat) und Jakob Skolik (Urlaub) verzichten müssen. Ob Robin Keller auflaufen kann, ist noch fraglich (Beruf).

Coach Sebastian Vogel schätzt Mönchengladbach stärker ein, als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt: „Die Borussia ist individuell so gut besetzt, für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie konstant und regelmäßig punkten. Ich hoffe, dass das noch nicht am Wochenende der Fall sein wird.“ Vogel, der die Halle in Kettwig als gutes Pflaster für sein Team beschreibt, weiter: „Dort haben wir unseren bisher einzigen Saisonsieg eingefahren. Der zweite soll nun gegen Gladbach folgen.“

Dass dies aber nur mit der nötigen Unterstützung gelingen kann, hat man bei der furiosen Aufholjagd gegen die HG Remscheid im letzten Heimspiel der SGÜ gesehen. Gestützt auf eine tolle Kulisse kämpften sich die Essener nach einem 6-Tore-Rückstand noch heran, vergaben dann aber kurz vor Schluss den möglichen Punktgewinn.

Bereits im Vorfeld ab 14 Uhr finden SGÜ-Spiele in der Halle statt. Um 14 Uhr spielt die A2 in der Kreisliga um die nächsten Punkte, ab 16 Uhr kommt es zum A-Jugend-Oberliga Topspiel zwischen der verlustpunktfreien SG Überruhr und dem Tabellendritten TuS Lintorf. Über Unterstützung würden sich auch die Jugendteams freuen.

Nach der Partie der 1. Herren rundet die 3. Herren das „Männerprogramm“ in Kettwig ab, sie spielen um 20 Uhr gegen die 3. Herren aus Werden.

Erneutes Ausweichen in fremde Halle beim Heimspiel gegen die HG Remscheid

Am kommenden Samstag, 22.09.2018, empfängt die SG Überruhr den Aufstiegskandidaten Nummer 1 – die HG Remscheid – an der Halle an der Goetheschule in Essen-Bredeney (Walther-Sachsse-Weg 13, 45133 Essen). Bereits im Vorfeld spielt die männliche A-Jugend in der Jungen-Oberliga gegen den JHC Wermelskirchen.

„In der Vorwoche haben wir gezeigt, dass wir gegen favorisierte Teams gut mithalten können“, so Trainer Sebastian Vogel, der seinen Spielern auch gegen den Favoriten einiges zutraut. Remscheid, schon in der vergangenen Saison als einer der Top-Teams gehandelt, verpasste nur knapp hinter dem MTV Rheinwacht Dinslaken den Aufstieg.

Dass man Underdog ist, weiß jeder im Umfeld der SGÜ. Dass zudem noch Nikolai Gregory, Lars Krüger, Jakob Skolik und Robert Ante fehlen, macht die Sache nicht leichter.

„Trotz der personellen Situation, die definitiv besser sein könnte, sehe ich Chancen zu punkten“, will Coach Vogel nichts unversucht lassen.
Auch der 19-jährige Mittelmann Niklas Rolf, der gegen den LTV Wuppertal eine starke Leistung zeigte, hat keine Angst vor den Gästen: „Für mich sind die Remscheider klar favorisiert. Sie besitzen eine sehr hohe individuelle Klasse und sind jederzeit in der Lage, absolutes Top-Niveau abzurufen. In der Vergangenheit haben wir aber schon oft bewiesen, dass wir für jedes Team ein Stolperstein sein können – vor allem mit unseren Fans im Rücken“.

Neben Rolf wünscht sich natürlich das gesamte Team der SG Überruhr die Unterstützung, die nötig ist, um gegen eine Spitzenmannschaft zu bestehen.

Besonderer Fokus wird sicher auf dem wurfgewaltigen Remscheider Rückraum liegen, der mit Michael Heimannsfeld einen asoluten Leader in seinen Reihen hat.