SG Überruhr muss punkten

Mit 4 Pluspunkten steht die SG Überruhr mit dem TV Aldekerk II am Tabellenende der Herren-Oberliga. Bereits 4 Punkte Rückstand auf den SV Neukirchen sorgen in der ohnehin schon dunklen Jahreszeit für düstere Aussichten bei den Handballern. Im letzten Spiel des Jahres 2018 reisen die Essener am Samstagabend zum Regionalliga-Absteiger HSG Neuss/Düsseldorf (Anwurf Sa., 15.12.18, 18:45, Hammfeld, Anton-Kux-Str.1, 41460 Neuss).

Dass mit der HSG eine Mischung aus talentierten A-Jugendlichen und gestandenen Regionalliga-Spielern auf die Jungs von der Ruhrhalbinsel wartet, macht die Sache nicht leichter. Und dann ist da noch das letzte Ergebnis der Neuss/Düsseldorfer – ein sattes 34:27 gegen das Top-Team Borussia Mönchengladbach.

 

„Trotz oder gerade wegen der Ausgangslage erwarte ich, dass meine Mannschaft bis in die Haarspitzen motiviert ist. Wir wollen und müssen einen Sieg einfahren, um mit einem annähernd positiven Gefühl in die 6-wöchige Pause zu gehen. Alles andere als zwei Punkte zählen für uns nicht“, so Sebastian Vogel, der längst erkannt hat, was die Stunde geschlagen hat.

 

„Außer Robin Keller ist der Kader komplett“, so Vogel, der hofft, dass der Virus, der das Training unter der Woche erschwerte, bei den Erkrankten abgeklungen ist.

Über Unterstützung würden sich die Jungs von der Ruhrhalbinsel freuen.

 

Alles in allem ist die Ausgangslage für die abstiegsbedrohten Überruhrer nicht einfacher geworden.
Dennoch gibt es auch Licht am Ende des Tunnels – ab Januar soll laut Aussagen der Stadt die Klapperstraße wieder betriebsfähig sein.

SGÜ mit dem Rücken zur Wand

Nach nur zwei Siegen steht die SG Überruhr kurz vor der Weihnachtspause mit dem Rücken zur Wand.
Gegen den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt BHC II muss unbedingt gewonnen werden. Angeworfen wird die Partie am Samstag, 08.12.18 um 18 Uhr in der Sporthalle am Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig (Hauptstr. 148, 45219 Essen).

„Wir müssen unbedingt gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Ein Sieg gegen den BHC und der erste Nicht-Abstiegsplatz ist wieder in Reichweite“, blickt Kapitän Nico Birkenstock voraus.
Die SGÜ könnte tatsächlich mit einem Sieg den Abstand auf den kommenden Gast bis auf einen Punkt verkürzen.

Der BHC, zuletzt mit zwei knappen Niederlagen (17:18 gegen Mönchengladbach, 26:27 gegen Lobberich), scheint nervlich genauso gut drauf zu sein wie die Jungs von der Ruhrhalbinsel.

Wie sich der Kader der Bundesliga-Reserve zusammensetzt, bleibt abzuwarten. Aber die SGÜ will und muss sich ohnehin auf sich selbst konzentrieren.

Die Essener Trainer Sebastian Vogel und Tim Birkenstock müssen lediglich auf Torwart Jakob Skolik verzichten (Arbeit).

Nach dem Spiel findet die alljährliche SGÜ-Weihnachtsfeier statt, auf der die Mannschaft unbedingt mit einem Sieg im Gepäck gehen will.

Bereits im Vorfeld spielt unsere 1. Damen in der Regionalliga (Anwurf 16:00 Uhr).

SGÜ verliert schon wieder knapp

Trotz starker Moral und einer guten Deckung gelingt der SG Überruhr erneut kein Punktgewinn. Mit 20:24 (9:12) unterliegen die Essener dem Spitzenteam aus Solingen.

Die Jungs von der Ruhrhalbinsel, weiterhin mit 4 Punkten Vorletzter in der Oberliga, starteten gut und gingen durch Alexander Everts in der 10. Minute mit 5:3 in Führung. Obwohl Regisseur Niklas Rolf verletzt ausfiel, überzeugten die Essener vor allem zu Beginn durch eine aggressive Deckung und schnelles Umschaltspiel. Beim Stand von 7:5 (16. Minute) geriet etwas Sand ins Essener Getriebe, Haan konnte durch einen 6:1-Lauf kurz vor dem Pausentee auf drei Tore davonziehen.

Dass man mit 9 geworfenen Toren in Durchgang eins keinen habdballerischen Leckerbissen in Hälfte zwei erwarten durfte, war jedem in der Kettwiger Sporthalle bewusst. Und so kam es, wie es in den letzten Wochen nur allzu gewohnt war aus SGÜ-Sicht. Nach der Verkürzung auf 17:19 und 18:20 durch Thomas Eller und Pierre Sieberin vergaben die Jungs von Coach Sebastian Vogel zwei Mal die Chance auf den Anschlusstreffer und mussten beim 19:23 in der 56. Minute die erneute Niederlage hinnehmen.

Für die SGÜ spielten:
Skolik, Ridder – Sieberin (7), Eller, Everts (je 4), Birkenstock, Gregory, Krüger, Kürten, Steinhauer (je 1), Graef, Keller, Koenemann.

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