Siegesserie reißt in Wuppertal

Das Spiel gegen die Damen aus der Schwebebahnstadt

stand unter keinem guten Stern. Fast den gesamten

Rückraum galt es zu ersetzen. Dazu kam noch die Torhüterposition.

Beide Torfrauen konnten am diesem Samstag nicht. Also stand, nach nur einer

Trainingseinheit, Katja Honnerlage nach ihrem Kreuzbandriss wieder im Tor.

Und dafür hat sie ihre Sache recht ordentlich gemacht.

Nun aber zum Spiel, das hätte spannend werden können, wenn es eine halbe Stunde ( in Zahlen

30 Minuten) eher angepfiffen worden wäre. Aber leider war es

den Schwebebahngirls nicht möglich die frühere Anwurf Zeit zu ermöglichen. Fairplay geht anders,

 zumal es für die Wupperladies weder um den Aufstieg noch um den Abstieg geht. Eben

 Niemandsland in der Tabelle.

Jetzt aber wirklich zum Spiel.

Mal wieder eine von ca. 100 verschiedenen Anfangsformationen. Zusammengespielt nie.

Und so stand es nach gespielten 5 Minuten 3:0 für die Zoostadtmädels.

Ballverluste, technische Fehler, unvorbereitete Würfe aufs Tor so nahm das

Spiel seinen Lauf.

Mit laufender Spielzeit kämpften sich die Mädels von der Ruhrhalbinsel

Aber besser und besser ins Spiel zurück und es entwickelte sich ein

Duell auf Augenhöhe. Mit nur einem Tor Rückstand ging es in die Pause.

Leider mussten Kadda und Schiggy  zum Spiel der 2. Damen. Zwei weitere Akteurinnen

im Rückraum weniger.

Mit reichlich Außen und Kreisspielerinnen und nur zwei echten Rückraumwerferinnen

wollten wir den Mädels aus der Stadt, die durch die Elefanten Dame Tuffy bekannt wurde,

das Leben schwer machen und das Spiel nicht einfach hergeben.

Dies gelang aber leider nicht so wie gewünscht. Stattdessen  konnten sich die Ladys

aus der Stadt mit den weltweit meisten Einbahnstraßen Tor um Tor absetzten.

Der Sieg war den Girls aus dem hügelichen Städtchen, durch das die schöne Wupper fließt und in der

 die Bergische Universität beheimatet ist, nicht mehr zu nehmen.

Zum Schluss erlaubte uns der gegnerische MV Möglich(erweise) ein wenig

Ergebniskorrektur. Heute war eben nicht mehr drin. Für die Mädels aus Ü-Town

trafen, gegen die „nichts ist möglich“ Women,

-Tasche 5 Buden

-Sauerland, Servaty, Birkenstock und Meusch alle drei Mal

-Tex und Korbuss hatten ein Mal Glück

#ichbinstolzaufeuch

#bestevierteever

#dankefürsaushelfen

#fulloffenergie

#wirsteigenniemalsauf

Luft wird immer dünner

Nach der bitteren 22:28 (10:14) Niederlage gegen die Reserve der SG Langenfeld belegt die SGÜ wieder den letzten Platz. Die Konkurrenz konnte punkten.

Da sowohl der SV Neukirchen als auch der TV Aldekerk II am Wochenende Siege eingefahren haben, wird die Lage der Essener immer bedrohlicher. Bei noch vier auszustehenden Spielen beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer drei Punkte.

„Wir waren nicht fokussiert genug. Zu viele technische Fehler und eine schwache Chancenverwertung waren der Hauptgrund“, analysiert ein enttäuschter Sebastian Vogel.

Zweimal konnten die Jungs von der Ruhrhalbinsel einen 4-Tore-Rückstand egalisieren, doch als sich die SGL von 20:22 auf 20:26 kurz vor Schluss absetzen konnte, hatten die Überruhrer keine Chance mehr. Zu clever waren die Gäste, zu unclever die Akteure der SGÜ.

Nun reist man am kommenden Samstag zur Unitas nach Haan. Der Spitzenreiter will den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft machen, die Männer von Sebastian Vogel werden sich mächtig strecken müssen um Zählbares mitzunehmen.

Für die SGÜ spielten:
Skolik, Ridder – Sieberin (9), Everts, Gregory, Krüger, Rolf (je 2), Birkenstock, Eller, Steinhauer, Koenemann, Kürten (je 1), Batz und Thomas.

Sg Überruhr 4F – HSG Bergische Panther 2F 32:28 (16:15)

An diesem Sonntag war die Mannschaft der HSG Bergische Panther zu Gast an der Klapperstraße. Nachdem das Hinspiel noch mit 5 Toren verloren ging, kam die Mannschaft diesmal besser ins Spiel. Dennoch war schnell klar, dass sich hier keine Mannschaft etwas schenkte und so ging es nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit einer knappen Führung in die Kabine.

Die 2. Halbzeit begann mit einigen Fehlern auf beiden Seiten, sodass sich weiterhin keine Mannschaft absetzen konnte. Jedoch kam unser Rückraum immer besser ins Spiel und konnte durch vermehrte Zweikämpfe und gute Würfe immer häufiger zu leichten Toren kommen. Zusätzlich wurde in der Abwehr auf eine Manndeckung gesetzt , welche es dem Team ermöglichte vermehrt Bälle abzufangen und diese in Konter umzuwandeln. So erarbeitete sich das Team nach und nach einen leichten Vorsprung von 4 Toren welchen sie bis zum Ende nicht mehr hergaben. Ein besonderer dank gilt Nele, die heute bei uns ausgeholfen hat.

Für die SGÜ spielten: Albrecht(TW), Bouiri, Kohn, Korbuss, Landwehr, Lammers, Luhmer, Meusch, Roszak, Servaty, Simon.