Stand der Dinge 3.Damen U23

Rückblick auf die erste Vorbereitungsphase der U23-Juniorinnen

Nachdem wir bereits ausführlich über unsere Eifelfahrt, auf der vor allem Teambuilding und Strukturen schaffen im Vordergrund standen, berichtet haben, folgt nun der Rückblick auf die ersten Phasen der Vorbereitung.

Ohne Pause haben die U23-Juniorinnen im Anschluss an die Eifelfahrt das Training wieder aufgenommen. Während in den ersten Wochen weiterhin Beschnuppern angesagt war, arbeitete die Mannschaft außerdem vor allem an den individuellen Fähigkeiten sowie der Kooperation in Kleingruppen-Abwehr und –Angriff. Neben dem Auffrischen der Theorie im Bereich der Täuschungen und der Erweiterung des eigenen Repertoires, lag der Fokus vor allem aber auf Abschluss und Entscheidungsverhalten in Kleingruppen – hier wurde besonders Wert auf das Erzeugen eigener Überzahl-Situationen gelegt.

Richtig ernst wurde es mit dem Startschuss ins erste Trainingslager Mitte Juni in der heimischen Klapperhalle und dem obligatorischen Leistungstest, aufgrund dessen die Mädels (für die Zeit bis zum zweiten Trainingslager) einen individuellen Lauftrainingsplan erhielten (und mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch strikt befolgt haben
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Nachdem der Mannschaftsverbund im Spiel in der ersten Phase der Vorbereitung nur am Rande gefordert und gefördert wurde, diente das erste Trainingslager vor allem aber der Einführung der ersten Auslösehandlungen und dem Kennenlernen der Spielerinnen im gebundenen Spiel. Hier zeigte sich schnell, dass die vermeintlich „Neuen“ über eine gute Ausbildung verfügen und schnell ins Spiel integriert werden konnten: Auslösehandlungen wurden in Rekordzeit umgesetzt, das Feintuning wurde auf einen späteren Zeitpunkt der Vorbereitung verschoben.
Auch das strukturierte Tempospiel, dass die alte dritte Damen bislang ausgezeichnet hatte, wurde direkt angenommen und umgesetzt und im weiteren Verlauf noch variabler gestaltet, sodass das Trainergespann bislang mehr als zufrieden ist.

Im Zeitraum bis zu den Sommerferien konnten die Hallenzeiten genutzt werden um aus das bisher gelernte aufzubauen und zu vertiefen, ehe es an die hallenfreie Zeit ging. Außerdem begrüßten wir unsere Neu-Juniorion Melissa, die im Verlauf der Vorbereitung zu uns gestoßen ist und seitdem immer fleißit mitzieht!

Mit der Schließung der Klapperhalle zwecks Grundreinigung zeigte sich die U23 besonders flexibel, sodass mit der Schurenbachhalde, dem Seaside Beach, dem Sportjugendhaus, dem Borbecker Schlosspark und dem Don-Bosco-Gymnasium gleich an fünf verschiedenen Orten trainiert werden konnte.
Meist stand hier vor allem die athletische Entwicklung, besonders aber Explosiv-, Schnell- und Sprungkraft im Vordergrund, während im Seaside Beach weiterhin an Kleingruppen-Angriff und –Abwehr gearbeitet wurde.
Durch die vielen örtlichen Wechsel und den damit immer wieder verbundenen neuen Möglichkeiten, konnten selbst die anstrengendsten Einheiten nett (und teilweise spielerisch) verpackt werden.

Die hallenfreie Zeit wurde mit einem Testspiel gegen die TG Vörde aus dem Handballverband Westfalen abgeschlossen, das mit 30:10 gewonnen werden konnte. Drei Wochen zuvor hatte ein Mix aus U23, weiblicher A- und B-Jugend und der vierten Damen bereits dem Oberligisten TD Lank unterlegen, zogen sich dabei aber stellenweise bereits gut aus der Affäre.

Mit dem Start in die zweite Ferienhälfte und der damit verbundenen Bereitstellung von Hallenzeiten, startete die U23 nun wieder in der Halle durch: Weitere Auslösehandlungen wurden einstudiert, um Varianten ergänzt oder bereits fein abgestimmt. Neben dem Angriff im gebundenen Spiel wurde außerdem an der ersten, zweiten und dritten Welle sowie der schnellen Mitte gearbeitet. Nach dem dies zu Beginn noch alles sehr komplex wirkte und die Automatismen noch nicht griffen (bzw. greifen konnten), ist nun von Woche zu Woche eine positive Entwicklung festzustellen.

Mit dem heutigen Einstieg in den „normalen“ Trainingsbetrieb und dem geplanten zweiten Trainingslager im August, liegt der Fokus der kommenden Woche auf der Verfeinerung des Spielsystems und der Verankerung der Automatismen. Mit den Verbandsligabsteigerinnen der Spfr. Hamborn 07 Handball e.V. steht während des zweiten Trainingslagers auch der erste Härtetest an, über den wir natürlich auch rückblickend berichten werden.

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