Spiel eins nach Hallenschließung

Seit Anfang Oktober ist die Sporthalle an der Klapperstraße aufgrund der andauernden Zuwanderungswelle geschlossen, seitdem bemühen sich die Verantwortlichen seitens der SG um einen nahezu reibungslosen Ablauf des "Notfalltrainingsplans" – mit Erfolg. Nahezu jedem Team ist es gewährleistet, zwei mal pro Woche zu trainieren, die 1. Herren um Trainer Sebastian Vogel hat also gute Voraussetzungen, um sich auf das Duell gegen den TVR vorzubereiten. 


"Wir müssen nach vorne schauen, unser Ziel vor Augen haben und einfach Handball spielen", so Torhüter Jakob Skolik im Hinblick auf das anstehende schwierige Auswärtsspiel.
In der Tat waren die Ratinger gerade auswärts ein unbequemer Gegner, verlor man doch das letzte Spiel am Europaring beim TVR knapp mit 27:29. 
Trotz des 2:4-Saisonstarts der Dumeklemmer ist die Mannschaft eine der Top-Teams der Liga. Gute Neuzugänge, die sich in der spielfreien Zeit noch besser haben einfügen können, und das ohnehin schon starke Kreisläuferspiel sind Dinge, auf die Coach Vogel sein Team aufmerksam machen wird. Dennoch richtet sich sein Blick eher auf seine eigene Sechs, die trotz der 4-wöchigen Herbstpause "eine ansprechende Reaktion und Leistungssteigerung" nach dem zuletzt schwachen Auftritt gegen Angermund zeigen soll.
"Der Saisonstart der Ratinger ist für mich irrelevant, das kann Alles und Nichts bedeuten. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren", so Vogel weiter.

Der Kader der Überruhrer ist nahezu vollständig, lediglich hinter Torwart-Routinier Robert Ante steht ein Fragezeichen. 

Die Jungs von der Ruhrhalbinsel (aktuell 4. Platz, 4:2 Punkte) wollen mit dem 3. Sieg im 4. Spiel dem Spitzentrio auf den Fersen bleiben und den Abstand zur unteren Tabellenhälfte vergrößern, während der TVR alles daran setzen wird, den schwachen Saisonstart wettzumachen und ihr negatives Punktekonto auszugleichen.

Es verspricht also ein spannender Abend zu werden, wenn die SGÜ am Samstag, 24.10. um 19:30 Uhr in Ratingen am Europaring gastiert. 
Über zahlreiche Unterstützung würde man sich im Lager der ersten Herren freuen! 

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