SGÜ mit Pflichtsieg in Velbert

Beim Tabellenschlusslicht Niederbergischer HC kam die Mannschaft von Coach Sebastian Vogel erst in Halbzeit zwei auf Temperatur und sieht letztlich verdient mit 37:20 (15:11).

Tim Koenemann, der mit 10 Treffern bester Werfer der Gäste war, war wie so häufig eine Säule im Spiel der SGÜ. Sowohl vorne als auch in der Deckung löste er am Samstagabend seine Aufgabe souverän und verhalf der Mannschaft mit einfachen Toren zum Sieg.
Wurden in der ersten Halbzeit noch zu viele leichte Fehler gemacht und die sich bietenden Wurfmöglichkeiten schlecht genutzt, bot sich in der 2. Hälfte ein anderes Bild. Eine aggressivere Deckung mit konsequentem Abschluss sorgte schnell für klare Verhältnisse.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt, nach der ersten Hälfte führte der Gast mit 4 Toren (11:15) und konnte sich nach Wiederbeginn schnell absetzen. Die Gegenwehr des NHC war gebrochen, souverän bauten die Mannen um Kapitän Tim Reinhardt den Vorsprung Tor um Tor aus.

Bitter aus SGÜ-Sicht:
Neben Pierre Sieberin, der sich bereits am Mittwoch im Training am Sprunggelenk verletzte, musste Nikolai Gregory nach 15 Minuten mit dem Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt werden. Der dritte Linkshänder auf Seiten der Überruhrer, Thomas Eller, erhielt in der 42. Minute die dritte Zeitstrafe und so mussten die Gäste die restlichen 18 Minuten ohne Linkshänder beenden.
Nico Birkenstock und Thomas Vogt, die auf der Rechtsaußen-Position eingesetzt wurden, lösten aber ihre Aufgabe souverän und kamen zu Treffern.
Insgesamt kann man mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, findet auch Trainer Sebastian Vogel, der dem NHC aber großen Willen und Kampfgeist bescheinigt: „Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache. Der NHC hat vor allem in der ersten Halbzeit gut dagegen gehalten und vor allem beim Überzahlspiel überzeugt. Ab der 25. Minute waren wir dann deutlich kaltschnäuziger im Abschluss. Mit Beginn der zweiten Hälfte haben wir dann genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Intelligent und konzentriert decken um viele leichte Tore über den Gegenstoß zu erzielen.“
Außer Konstantin Hahne konnten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.

Für die SGÜ geht es am kommenden Samstag zu Hause gegen den Kettwiger SV weiter.
Im Derby will man endlich wieder ein Erfolgserlebnis vor heimischer Kulisse feiern, nachdem die letzten beiden Heimspiele verloren gingen.

Für die SGÜ spielten:
Ante, Skolik – Koenemann (10), Birkenstock, N., Reinhardt (je 5),Birkenstock, T. (4), Vogt, Hebmüller (je 3), Keller, Gregory (je 2), Druschke, Eller, Batz (je 1), Hahne.

946 gesamt gelesen 1 mal gelesen heute