SGÜ meldet sich im Abstiegskampf zurück

Mit 20:25 siegten die Jungs von der Ruhrhalbinsel im „Bunker“ beim TSV Aufderhöhe.

„Wir leben noch“, lautete das kurze Fazit vom stark parierenden Schlussmann Robert Ante. Er hielt sagenhafte 50 Prozent der Bälle, die die starke SGÜ-Defensive auf sein Tor zuließ. So standen nach sechzig Minuten lediglich 20 Gegentreffer zu Buche, was genau nach Geschmack von Trainer Sebastian Vogel war.

„Wir haben heute endlich gezeigt, dass wir auch in der Schlussphase bestehen können. Die Mannschaft hat aus der vergangenen Woche aus ihren Fehlern gelernt und verdient und zum Ende hin souverän den Sieg unter Dach und Fach gebracht“, zeigte sich der Coach hochzufrieden.

Die Gäste kamen besser ins Spiel und gingen wie in der Vorwoche schnell mit 0:2 in Führung. Der mit sieben Treffern erfolgreichste Schütze bei den Gästen, Linksaußen Nico Birkenstock, profitierte oftmals in den Anfangsminuten von der starken Abwehr und konnte im Laufe der Partie zahlreiche Tempo-Gegenstöße verwandeln.

Rückraumspieler Tim Koenemann erhielt wie in einigen Spielen zuvor über die gesamte Spielzeit einen Sonderbewacher, der ihn auf Schritt und Tritt verfolgte.
Dies bedeutete mehr Platz für die anderen Akteure der Essener, die allerdings im ersten Durchgang den Platz nicht richtig auszunutzen wussten.
Mit 8:10 ging es in die Pause, in der Sebastian Vogel das Team taktisch hervorragend einstellte. Trotz einiger vermeidbarer Fehlwürfe konnte die SGÜ das Spiel bis auf das 13:13 in der 36. Minute souverän über die Zeit bringen und letztendlich verdient mit 20:25 zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbuchen.

„Den Schwung aus diesem wichtigen Spiel müssen wir in die nächste Woche mitnehmen. Wir müssen uns direkt ab Montag wieder auf den nächsten Gegner konzentrieren, und weiter alles geben, um die Klasse zu halten“, so der verletzte Kapitän Tim Reinhardt nach Abpfiff.

Für die SGÜ spielten: Ante, Skolik – Birkenstock (7/1), Tim Koenemann, Kürten, Krüger, Sieberin (je 3), Batz, Toni Koenemann (je 2), Eller, Markowicz (je 1), Hebmüller, Gregory.

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