SGÜ erkämpft Punkt gegen den Tabellenvierten

Durch das 20:20 (9:9) verlässt die SG Überruhr den letzten Tabellenplatz, ist aber immer noch auf einem Abstiegsplatz.

„Die Entwicklung der letzten Wochen gefällt mir gut. Wir liefern konstante Leistung ab und die Moral stimmt absolut. Jetzt ist es wichtig die Konzentration zu halten und den Fokus auf die nächste Aufgabe zu legen“, so Coach Sebastian Vogel nach der Partie.

Es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, der sich durch viele Fehlwürfe auszeichnete. Sowohl die SGÜ als auch der Gast aus Dinslaken scheiterten oftmals an der starken gegnerischen Deckung – oder spätestens an deren Torhütern.
Dementsprechend wenig Tore fielen in der Partie, nach einem 9:9 Halbzeitergebnis war alles offen.

„Wir haben eine sehr gute Abwehr gestellt. Im Angriff hat man die Bedeutung des Spiels gemerkt, aber wir haben erneut die in dieser Phase der Saison so wichtigen Grundtugenden gezeigt. Das werden wir auch die nächsten Spiele machen und dann bin ich überzeugt, den Klassenerhalt zu schaffen“, analysierte der verletzte Kapitän Tim Reinhardt.
In Halbzeit zwei bot sich den circa 250 Zuschauern ein ähnliches Bild, starke Abwehrreihen dominierten die Partie, ehe in der letzten Minute beim Stand von 19:19 auf Siebenmeter für die SGÜ entschieden wurde. Koenemann verwandelte sicher, 25 Sekunden waren noch zu spielen, 20:19 lagen die Jungs von der Ruhrhalbinsel nun in Front. MTV-Trainer Harald Jakobs nahm ein Time-Out, stellte mit einem 7. Feldspieler sein Team in die Überzahl.
Die Essener arbeiteten trotz kräftezehrender vorangegangener Minuten aufopferungsvoll in der Deckung gegen die Dinslakener und konnten einen Torwurf verhindern.
Doch leider pfiff der Schiedsrichter, zeigte auf den Siebenmeterpunkt, deutete das sog. „Abwehr durch den Kreis“-Zeichen an und sorgte im ganzen Lager der Essener für Ratlosigkeit.

Der souveräne Schütze des MTV ließ sich die Gelegenheit natürlich nicht nehmen, netzte ein und sorgte somit für die nicht ganz unverdiente Punkteteilung.

Für die SGÜ spielten: Ante, Sieberin, D. – Sieberin, P., Tim Koenemann (je 5), Birkenstock (4), Batz (3), Hebmüller (2), Gregory (1), Krüger, Kürten, Eller, Toni Koenemann, Vogel, Markowicz.

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