SG Überruhr will endlich in 2018 gewinnen

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge (26:30 gegen Dinslaken und jeweils 23:27 in Oppum und Aldekerk) will die Oberligamannschaft der SG Überruhr am kommenden Samstag, 03.02.18 um 18 Uhr vor heimischer Kulisse den ersten Sieg in diesem Kalenderjahr einfahren. Der Gegner ist der wieder erstarkte Mettmann-Sport.

Nach 6 nicht gewonnen Spielen in Folge gelang bei den Mettmannern am vorletzten Spieltag mit einem 30:29 gegen die favorisierte Unitas aus Haan der Befreiungsschlag. Am letzten Wochenende wurde Regionalliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach mit 36:28 aus der Halle gefegt.

Mettmann scheint also wieder in die Spur gefunden zu haben, die die Jungs von der Ruhrhalbinsel seit Wochen suchen. Mit 14:14-Punkten bekleiden die Gäste aktuell den 9. Tabellenplatz. Zwei Plätze und drei Punkte vor der SG Überruhr.

Coach Sebastian Vogel malt aber trotz fehlender positiver Ergebnisse nicht den Teufel an die Wand: „Wir freuen uns auf das Heimspiel gegen die Mettmanner und hoffen auf ein gutes Ende für uns. Die Vorzeichen sind zwar nicht gut, aber vielleicht können wir mit der ein oder anderen überraschenden Personalie die Gäste überrumpeln“.

Vogel, der sich was die Kaderzusammensetzung angeht, nicht in die Karten schauen lässt, muss zaubern. Gerade einmal 10 fitte Spieler, davon 3 Torhüter – stehen ihm aktuell im Training zur Verfügung. Was sich bis Samstag noch verändert, ist bis dato unklar und wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden.

Sicher ist, dass die drei Rückraumspieler Lars Krüger, Alexander Markowicz und Nikolai Gregory nicht mit von der Partie sein werden. Auch Christian Paul fehlt. Hinter Tim Reinhardt steht noch ein dickes Fragezeichen. Ob und wer aus anderen Mannschaften von Vogel in den Kader berufen wird, ist noch völlig offen.

„Auch wenn wir derzeit keine guten Ergebnisse liefern, ist die Stimmung im Team gut. Wir trainieren fokussiert und das wollen wir auch am Wochenende im Heimspiel gegen Mettmann-Sport nutzen. Natürlich sind die fehlenden Alternativen am Wochenende ein Thema, aber wir haben dennoch alle Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen“, blickt Rückraumspieler Pierre Sieberin auf das kommende Duell gegen die Neandertalstädter voraus. Er baut dabei vor allem auf die Unterstützung von der Tribüne, die im Zweifel den Unterschied machen kann.

Im Hinspiel unterlagen die Essener knapp mit 24:27. „Wir haben mit Mettmann noch eine Rechnung offen“, gibt sich SGÜ Co-Trainer Tim Birkenstock kampfstark.

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