Niederlage 10 Sekunden vor dem Ende besiegelt

Damen HVN Oberliga: SG Überruhr – TV Walsum Aldenrade 25:26 (13:11)

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Nach der doch stark verbesserungswürdigen Deckungsarbeit gegen Lank, sah es gegen Waslum wesentlich besser aus – dennoch lag der Hauptgrund der Niederlage darin begründet, dass wir es vor allem in der zweiten Halbzeit im Innenblock nicht geschafft haben auf die starken Rückschützinnen, die nach Auslösehandlungen über die Mitte kamen, ausreichend Druck auszuüben.
Wie eigentlich im gesamten Spielverlauf war es ein Spiel auf Augenhöhe. Kurz vor der Halbzeit gelang es der SG zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung zu gehen. Bis dahin gelang es keiner Mannschaft dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Beide Mannschaften boten alle Facetten des Handballspieles – schön herausgespielte Treffer, gewaltige Würfe aus dem Rückraum, Tempogegenstöße und gute Torhüterleistungen auf beiden Seiten.
Zwar gelang uns kurz nach der Halbzeit die erste 3 Tore Führung – für Beruhigung sorgte das aber gar nicht. Da Manuela Doktor einige Bälle spektakulär hielt und unsere Probleme im Innenblock anfingen, gelang Walsum ein 5 Tore Lauf zum 17:19 (44.). Die Antwort blieben wir aber nicht schuldig und antworteten unsererseits mit einem 5:0 Lauf (22:19 50.). Vielleicht hätte das Spiel in dieser Phase zu unseren Gunsten kippen können, aber die 2 Minuten Strafe gegen uns nutze Walsum mit drei Toren gnadenlos aus. Das Spiel war wieder offen. In der 58. Minute gelang uns der Ausgleich. Dann traf uns wieder eine 2 Minuten Strafe. Im folgenden Angriff vertändelte Walsum den Ball. Gut 60 Sekunden waren noch zu spielen – zu viel um die Uhr runterzuspielen. 35 Sekunden vor dem Ende wurde im Team Time out die Wurfoption besprochen – sie blieb leider erfolglos. Ballbesitz für Walsum 25 Sekunden noch zu spielen. Walsum räumt effektiv nach rechts ab und 10 Sekunden vor dem Ende war die Niederlage besiegelt.
Den zahlreichen Zuschauern haben wir in unserer Heimhalle, die wir nach knapp 8 Wochen wieder nutzen konnten, zumindest ein spannendes Spiel geboten. So kurz vor Ende nach einer engagierten Leistung zu verlieren tut weh.
Spielfilm:
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Sophie Bredendiek, Katrin Bruns (1/1), Cathi Clodt (1), Magda Debski, Jana Hebmüller (2), Meike Löwenthal, Amelie Polutta, Anna Schlabitz (5), Jana Schwunk (4), Hanna Spengler, Kim Spiecker (8), Lioba Spielthoff (4), Carina Thomas (1), Leonie Wichtler
Noelle Orzol und Wenke Malburg waren verhindert.

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