Konzentrierte Abwehrarbeit

Damen HVN Oberliga: SG Überruhr – SV Straelen 33:24 (16:12)

Konzentrierte Abwehrarbeit
Das Spiel gegen den Tabellendritten stand unter keinem guten Stern. Wenke Malburg kann erst im Februar wieder an einen Einsatz denken. Im Dienstags- Training hatte Cathi Clodt einen so heftigen Pferdekuss erhalten, dass an Einsatz nicht zu denken war. Am Donnerstag gesellte sich dann auch Anna Schlabitz in Krankenlager auf Grund eines tiefen Cuts unter dem Auge. Damit aber leider noch nicht genug – Jana Hebmüller erlitt von Freitag auf Samstag einen Schwächeanfall, der ebenso keinen Einsatz zuließ.
Die Trainervorgabe „Abwehr über volle 60 Minuten konzentriert arbeiten“ erhielt so nochmal mehr Gültigkeit und sollte auch der Schlüssel zum Sieg sein.
Die SG setzte die Vorgabe zu Beginn gut um – erst im sechsten Angriff gelang dem SV Straelen der erste Treffer. Da aber die Effektivität im eigenen Angriff zu wünschen übrig ließ, konnten wir zumindest ergebnistechnisch nicht von der guten Abwehrleistung profitieren. Das Spiel blieb im Endeffekt bis kurz vor der Halbzeit eng (13:12 27.) Durch drei Treffer konnte sich die SG einen beruhigenden Vorsprung zur Pause erarbeiten.
In der Halbzeit mahnte Bernd Vatter an, in der Abwehrarbeit nicht nachzulassen, da der SV als eine Mannschaft bekannt ist, die nie aufgibt. Und das sollte sich auch in der zweiten Halbzeit zeigen. Der Start in die Halbzeit gelang der SG besser – der Vorsprung konnte auf fünf Tore ausgebaut werden. Dass fünf (20:15 39.) oder etwas später sogar sechs Tore (23:17 44.) für Straelen kein Grund sind in ihren Bemühungen nachzulassen, bewiesen sie mit der Verkürzung auf drei Tore (23:20 / 24:21). Die SG schien sich ihrerseits aber nicht beeinflussen zu lassen 12 Minuten vor dem Ende waren es wieder vier Tore. Wie schnell im Handball sich Situationen ändern, zeigte sich direkt im Anschluss. Der abgewehrte Ball eröffnete die Chance den Sack zuzumachen. Der Pass nach vorne kam nicht – durch den sofortigen Gegenangriff standen wir nicht strukturiert da (26.23). Die folgende 2 Minuten Strafe nutzte Straelen zum 26:24 (51.). In den restlichen neun Minuten wurde die Trainervorgabe sehr gut umgesetzt – Straelen gelang kein Tor mehr. Da die Bälle häufig abgefangen wurden, konnte die SG über schnelle Gegenstöße das Ergebnis noch sehr deutlich machen. In Summe ist der Sieg ein wenig zu hoch ausgefallen, aber warum soll man die sich bietenden Chancen nicht nutzen.
Gleich am Donnertag geht es weiter – es steht das vorgezogene Spiel beim Spitzenreiter TV Aldekerk an. Nachdem wir den aktuellen 2. und 3. der Tabelle geschlagen haben, möchten wir diese Reihe gerne vervollständigen.
Spielfilm:
2:0 2:2 3:3 4:4 5:5 8:6 8:8 10:8 12:10 13:11 16:12
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Sophie Bredendiek, Katrin Bruns (10/5), Magda Debski, Meike Löwenthal (7), Noelle Orzol (1), Amelie Polutta (2), Hanna Spengler, Kim Spiecker (7), Lioba Spielthoff (2), Jana Schwunk (2), Carina Thomas (1), Leonie Wichtler

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