Gewonnen – mehr aber auch noch nicht

Damen HVN Oberliga: SG Überruhr –ETuS Wedau 28:22 (15:10)

Die Saisoneröffnung fand für die Damen der SG Überruhr vor ansprechender Kulisse statt. Die Herren hatten mit ihrem Sieg gegen Cronenberg die Halle schon gut in Stimmung gebracht und viele veranlasst einen langen Handballabend zu genießen, da diesmal die Damen ausnahmsweise nach den Herren gespielt haben. Wir wurden über die gesamte Spielzeit sehr lautstark unterstützt und konnten mit den Zuschauern einen sicheren und verdienten Sieg feiern, der aber noch deutlich Luft nach oben lässt.
Beide Mannschaften schienen zu Anfang – nach einer kleinen Abtastphase – nicht so richtig viel Wert auf Abwehrarbeit zu legen, da in schneller Folge ein Tor nach dem anderen fiel. Mit zunehmender Spielzeit nahmen beide Mannschaften auch diese Arbeit ernst. Da der SG das besser gelang, konnte langsam ein Vorsprung herausgearbeitet und kontinuierlich ausgebaut werden. In dieser Phase drückte Anna Schlabitz – vorwiegend aus der 2. Welle dem Spiel ihren Stempel auf. Sie war von Wedau nicht zu halten und erzielte 5 ihrer 8 Tore bis 13. Minute.
Bis zur Halbzeit hatte die SG einen vordergründig beruhigenden Vorsprung herausgespielt.
In der Halbzeit mahnte Bernd Vatter hat, in der Abwehr konzentrierter und körperlich präsenter zu arbeiten und die schnellen Gegenstöße nicht so risikoreich umzusetzen. Aber wie schon in der ersten Halbzeit gelang es viel zu selten die Spielverlagerungen und Kreuzungen über die Mitte – vor allem über Nicole Walter – zu unterbinden, so dass die Mannschaft von Wedau den Vorsprung reduzieren konnte (20:17). Von Nachteil war zudem, dass wir mit unseren Abwehraktionen häufig zu spät waren und von den beiden Schiedsrichtern mit einigen 2 Minuten Strafen bedacht wurden.
Die Umstellung der Abwehr nach der Auszeit eröffnete EtuS nicht mehr so viele klare Chancen und die Gegenstöße waren jetzt effektiver, so dass der Vorsprung wieder auf 5 Tore anwuchs. In der verbleibenden Spielzeit geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr.
Für die Mannschaft, wie für die Trainer bleibt noch viel zu tun, so unterliefen uns 16 technischen Fehlen – deutlich zu viel und die Abwehr muss den Gegner vor größere Aufgaben stellen.
Spielfilm: 1:0 2:1 3:2 5:2 6:3 (10.) 7:6 10:6 (20.) 12:8 13:9 15:10
15:11 17:11 18:14 (40.) 20:14 20:17 23:17 (50.) 24:19 26:20 26:22 28:22
Katrin Bruns (6/5), Cathrin Cloth (1), Magda Debski, Linda Haedelt, Meike Löwenthal (5), Wencke Malburg (1), Noemi Moeller, Noelle Orzol, Anna Schlabitz (8), Hanna Spengler (2), Kim Spiecker (3), Lioba Spliethoff (2), Jana Schwunk, Carina Thomas

683 gesamt gelesen 1 mal gelesen heute