Einstellung, Kampf und Sieg

Mit den alt bekannten SGÜ-Tugenden erkämpft sich die Mannschaft von der Ruhrhalbinsel ein verdientes 23:21 (12:12) vor heimischer Kulisse.

Die SG startete gut in die Partie, nach 6 Minuten stand es 2:0. Die Wuppertaler konnten erst in der 7. Minute durch den starken Rechtsaußen Tim Lorenz das erste Mal jubeln, kamen danach aber gut ins Rollen und gingen sogar in der 15. Minute mit 4:5 in Führung.
Die Partie, deutlich von den beiden starken Defensiven geprägt, entwickelte sich mehr und mehr zu einer wahren Abwehrschlacht, in der die SGÜ mit Jakob Skolik in der ersten, und Dominik Sieberin in der zweiten Halbzeit die besseren Torhüter stellte.

Coach Sebastian Vogel analysierte nach Abpfiff: „Die Punkte tun unglaublich gut, auch dass wir im engen Spiel die Ruhe bewahrt haben. Trotz der nicht allzu guten Vorzeichen und der anderen Ergebnisse (Sieg von SV Neukirchen) war der Sieg nicht nur verdient, sondern auch extrem wichtig, um die Verfolger auf Distanz zu halten“.

Nach einer starken SGÜ-Phase und der daraus resultierenden 11:-Führung kurz vor dem Pausentee überraschte der LTV mit dem 7. Feldspieler und überlistete die SG ein ums andere Mal. Der 12:12-Zwischenstand zur Pause versprach also eine spannende zweite Halbzeit.

Die Zuschauer, die die SGÜ wieder einmal 60 Minuten unterstützten, erlebten bis zum Abpfiff Spannung pur.

Pierre Sieberin, der die SGÜ bei drohendem Zeitspiel in Unterzahl in der 51. Minute mit 19:18 in Führung warf, und die zu dieser Zeit extrem starke Defensive sorgten für das Momentum auf Seiten der SGÜ.

Sven Pack verkürzte 30 Sekunden vor Schluss für den LTV zum 22:21, doch die Jungs von der Ruhrhalbinsel behielten die Nerven, spielten den Angriff aus und erzielten mit dem Schlusspfiff den 23:21-Treffer zum Endstand.

„Nun stehen die drei wichtigsten Spiele der Saison an. Unser Blick ist klar auf die HSG Wesel gerichtet, wo wir am Sonntag gastieren. Ich erwarte eine konzentrierte Trainingswoche und die nötige Einstellung, die im Abstiegskampf unentbehrlich ist“, so Vogel, der sich nicht lange auf den zwei gewonnenen Punkten ausruht.

Für die SGÜ spielten:

Skolik, Sieberin, D. – Sieberin, P. (12/6), Batz (4), Markowicz, Graef (je 2), Birkenstock, Gregory, Kürten (je 1), Reinhardt, Krüger, Thomas, Paul.

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