5. Damen verliert gegen Kettwig

SGÜ V. – Kettwiger SV (7:14 – 21:31)

Am Sonntagabend war der mittlerweile Tabellenerste aus Kettwig in der wiedereröffneten Klapperhalle zu Gast bei der 5. Damen. Das Spiel wurde mit einer vollbesetzten Bank und leider ohne ein paar aussetzende Spielerinnen angetreten.

Die ersten Minuten waren ausgeglichen. Die Abwehr bewegte sich gut und im Angriff wurden einige Torchancen herausgespielt. Außerdem konnte man sich im Tor auf Alena verlassen, die einige gefährliche Torwürfe und sogar einen Siebenmeter hielt. Mit der Zeit ließ die Abwehrleistung jedoch stetig nach und im Angriff kam es häufiger zu Fehlpässen oder ungenauen Torwürfen. Daher konnte die SGÜ zu keiner Zeit in Führung gehen und die Kettwiger bauten ihren Vorsprung auf sieben Tore aus (Halbzeitstand 7:14). In der zweiten Halbzeit wurden wieder bessere Torchancen herausgespielt, die zum Teil genutzt wurden. Die 5. Damen zeigte sich im Angriff wesentlich torgefährlicher als in der ersten Halbzeit. Die Abwehrleistung war jedoch sehr ambivalent. Zwei Gegenspieler konnten durch eine gezielte Manndeckung erfolgreich ausgeschaltet werden. Die restliche Abwehr hingegen stand zu starr und lückenhaft. Die Damen rückten zu langsam auf und halfen sich gegenseitig zu wenig. Zudem wurden die Kettwiger nicht konsequent bis zum Freiwurf-Pfiff zugemacht, sodass viele unerwartete Tore aus ungewöhnlichen Positionen fielen. Am Ende musste sich die 5. Damen mit einem 21:31 geschlagen geben.

Zusammenfassend: Die Damen verloren zwar mit einem relativ hohen Abstand und zeigten eine mangelhafte Abwehrleistung. Im Angriff waren sie hingegen schon viel torgefährlicher als in den letzten Spielen. An Nikolaus geht es im Löwental um 13:30 Uhr gegen den ETB SW/Altendorf Ruhr. Bis dahin gilt es, die Köpfe nicht hängen zu lassen und im Training an den Schwächen in der Abwehr zu arbeiten.

Es spielten: Alena Conrads (TW) – Marleen Mäsch, Tabea Tölke, Anja Prihoda (je 2), Lena Scheffler, Miriam Nowak (je 4), Annelie Hegemann, Sarah Offermann, Katerina Diers, Bianca Enders (je 1), Ina Werner (3), Kathrin Klose, Franca Möller, Patricia Siepmann

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